Neue Homepage bietet Informationen zum Zentralen Speicherkanal (ZSK)

** Text wurde direkt von der Bürger_inneninitiative übernommen**Die überparteiliche Bürgerinitiative „Rettet die Mur“ setzt sich für den Erhalt der fließenden Mur ein und stellt sich weiterhin gegen Verschwendung von kostbaren Ressourcen und eine sinnlose Vernichtung von Steuergeld. Eine neue Website bringt nun eine übersichtliche Zusammenfassung. Sie informiert über ein besseres Niederschlagsmanagement und verfügbare Informationen zum ZSK.

Trotz bunt bebilderter Druckwerke von Seiten der Projektbefürworter bleiben einige entscheidende Fragen zum ZSK weiterhin offen. Darunter: Ist das Projekt wirklich so alternativlos wie dargestellt und gibt es überhaupt eine rechtliche Notwendigkeit für diesen Bau? Wie definiert sich dieser ominöse „Stand der Technik“ von dem so gerne gesprochen wird? Und vor allem: Wer profitiert finanziell?

Die Projektbetreiber sind nicht bereit, ganzheitliche Lösungen zu diskutieren und versuchen darüber hinaus der Öffentlichkeit etwas vorzuspiegeln. Über Info-Druckwerke und unterschiedliche Social-Media-Kanäle werden die GrazerInnen auf Kosten der SteuerzahlerInnen mit verzerrten Wahrheiten und Fehlinformationen gefüttert. PolitikerInnen versuchen eine der größten Investitionen der letzten Jahre mit allen Mitteln an der Bevölkerung vorbei durchzuboxen.

Die Initiative will die Website als Einladung zum Dialog verstanden wissen. „Eine breit geführte Diskussion mit wirklichen Lösungen für dieses wichtige Thema ist mehr als überfällig“, meint Romana Ull, Sprecherin des Personenkomitees zum Schutz der Mur, „Regenwasser ist wertvoll und sollte auch so behandelt werden. Die wichtigste Ressource für eine lebendige Stadt und gegen den Klimawandel mit Exkrementen zu verquirlen und in einem Betonkanal zur Kläranlage zu versenken kann nicht die beste Lösung für Graz sein.“

Nein zum Speicherkanal!

JA zu sinnvoller Regenwasserwirtschaft!

 

Der Zentrale Speicherkanal (ZSK):

–          ist ohne Kraftwerk überflüssig

–          hat keine verpflichtende rechtliche Grundlage

–          verschwendet über 84 Mio. € Steuergeld

–          bringt nur wenige Prozent Verbesserung in der Mur

–          löst das Grazer Kanalproblem nicht, sondern verschiebt nur die Lösung in die Zukunft

–          verhindert sinnvolle Initiativen

–          verursacht jährlich 520.000 € Budget-Belastung

–          verursacht jährlich 1 Million € Sanierungsrücklagen

–          kostet jährlich mehr als 1 Million € Zinsen

–          kostet erneut fast 1.000 Bäume

 

Alle Informationen unter: www.kanalskandal.at